Haustiere

Einfuhr von Haustieren aus Peru in die EUIm 

Bild vergrößern Allgemeinen:
Es wird unterschieden zwischen
potenziellen Tollwutüberträgern - Hunden, Katzen und Frettchen, AI-Überträgern (AI: aviäre Influenza, „Vogelgrippe“) – Vögeln(s. Punkt IV) und sonstigen Haustieren.

Seit dem 29. Dezember 2014 gelten für die Einfuhr von Hunden, Katzen und Frettchen aus Nicht-EU-Ländern (sog. Drittländern) die Regelungen der europäischen Verordnung [EU] 576/2013 in Verbindung mit der Durchführungsverordnung [EU] 577/2013. Ziel dieser Regelungen ist der Schutz vor der Einschleppung und Verbreitung der Tollwut. Über diese Anforderungen hinaus sind bei gefährlich eingestuften Hunderassen die im Punkt II aufgeführten nationalen deutschen Bestimmungen zu beachten.

Die Entscheidung der Kommission 2007/25/EG regelt die Ein- und Durchfuhr von Heimvögeln.

Für die Einfuhr sonstiger Haustiere gelten die jeweiligen nationalen tierseuchenrechtlichen Bestimmungen sowie artenschutzrechtliche Bestimmungen gemäß dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen von 1973 (sog. CITES-Dokumente), umgesetzt durch die Verordnung des Rates (EG) Nr. 398/2009 und die Verordnung der Kommission (EU) Nr. 2015/56.

Aufgrund komplexer Formalitätenketten mit einzuhaltenden Fristen ist mit einer langen Vorbereitungszeit zu rechnen.

Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit den zuständigen Stellen (ggf. 4,5 Monate vor der Einreise in die EU) wird nachdrücklich empfohlen:

·         Tierarzt (um alle erforderlichen Schritte in die Wege zu leiten)

·         Fluggesellschaft (um zu klären, was für den eigentlichen Transport zu veranlassen ist)

·         SENASA - Puesto de Control del Terminal Aéreo del Callao
(abschließende Tieruntersuchung und Ausstellung einer amtlichen Veterinärbescheinigung)