Schwerpunkt Nach haltige Stadtentwicklung

Städte und Stadtentwicklung nehmen für die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele in Peru eine besonders wichtige Rolle ein. 

Ein zentraler Bereich urbaner Infrastruktur ist der städtische Wassersektor, der in Peru stark vom Klimawandel bedroht ist.

Im städtischen Verkehrssektor Perus besteht enormer Handlungsbedarf. Die derzeitige Entwicklung einer national angepassten Minderungsmaßnahme („Nationally Appropriate Mitigation Actions; NAMA), bei der Peru durch die deutsche EZ unterstützt wird, stellt einen guten Ausgangspunkt für die weitere integrierte Strategie- und Maßnahmenentwicklung  im Verkehrssektor dar. Zentraler Partner in diesem neuen Bereich sind das Ministerium für Transport und Kommunikation, das Ministerium für Siedlungswesen (MVCS) sowie ausgewählte Stadtverwaltungen.

Die herausragende Aufstellung der deutschen EZ im Sektor wird durch ein umfangreiches Paket beim Ausbau der Trinkwasserversorgungs-, Abwasserentsorgungs- und Abwasserklärungsinfrastruktur ergänzt. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die peruanische Regierung dabei, die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgungssituation ärmerer Bevölkerungsschichten dauerhaft zu verbessern. Sie berät die peruanische Regierungbeispielsweise bei der (Fort-)Entwicklung eines angemessenen gesetzlichen Rahmens in der Siedlungswasserwirtschaft und unterstützt Wasserversorgungsbetriebe dabei, ihre Dienstleistungen zu verbessern. Darüber hinaus begleitet sie die Anstrengungen der peruanischen Partner, ein duales Ausbildungssystem für Wasser- und Abwassertechniker aufzubauen. 

Zentrale Partnerorganisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Schwerpunkt sind auf nationaler Ebene das Ministerium für Wohnungsbau, Bauwesen und Siedlungswasserwirtschaft (MVCS), die Nationale Wasserbehörde (ANA), die Wasseraufsichtsbehörde (SUNASS) sowie das für Qualitätsinfrastruktur zuständige Nationale Institut für Verbraucherschutz, Wettbewerb und den Schutz von geistigen Eigentumsrechten (INDECOPI). Darüber hinaus arbeitet die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit zahlreichen lokalen Wasserversorgungsbetrieben – wie beispielsweise SEDAPAL in Lima – und der Privatwirtschaft zusammen.    

Die deutsche EZ kann mit diesem neuen Schwerpunkt zur Entkopplung des Verbrauchs von Ressourcen sowie des Ausstoßes von Treibhausgasen vom wirtschaftlichen und Bevölkerungswachstum beitragen und damit einen Beitrag zur Minderung und Anpassung an den Klimawandel in Städten leisten.

Weiterführende, externe Links:

GIZ-Programm "Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Städten (PROAGUA)"

Schwerpunkt Nach haltige Stadtentwicklung

Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung