Staatliche Entwicklungszusammenarbeit

Die deutsch-peruanische Entwicklungszusammenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Peru und Deutschland und kann mittlerweile auf eine jahrzehntelange Geschichte zurückblicken. Peru bildet traditionell ein Schwerpunktland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Lateinamerika, Deutschland zählt wiederum zu den wichtigsten bilateralen Kooperationspartnern in Peru.

Im Zentrum der staatlichen bilateralen Entwicklungszusammenarbeit stehen die Stärkung von Demokratie, Zivilgesellschaft und Öffentlicher Verwaltung, die Verbesserung der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sowie die Unterstützung in den Bereichen Nachhaltig ländliche Entwicklung, Management natürlicher Ressourcen und Klimawandel (Anpassung und Minderung). Darüber hinaus engagiert sich die staatliche deutsche Entwicklungszusammenarbeit beispielsweise im Bereich der Erneuerbaren Energien/Energieeffizienz.

Die letzten deutsch-peruanischen Regierungsverhandlungen zur Entwicklungszusammenarbeit fanden im Mai 2014 in Lima statt. Mit einer Zusage von 122 Mio. EUR für neue entwicklungspolitische Projekte hat Deutschland sein Engagement in Peru hierbei weiter ausgebaut. Von dieser Summe entfielen 92 Mio. EUR auf die finanzielle Zusammenarbeit und 30 Mio. EUR auf die technische Zusammenarbeit.

Neben dem für die staatliche deutsche Entwicklungszusammenarbeit federführenden Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzieren gegenwärtig auch das Auswärtige Amt sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Projekte im Rahmen der klimapolitischen und menschenrechtspolitischen Zusammenarbeit in Peru.

Weiterführende, externe Links:

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

 Auswärtiges Amt (AA)

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